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Eine alte Miele-Waschmaschine
mit einem 0,370 kW Drehstrommotor dient mir als Gefäss.
Das Dreh- bzw.
Rührkreuz habe ich einfach drin gelassen.
Nachdem ich die
Maschine wochenlang geschrubbt, abgeschliffen, gestrichen
und gewässert habe, konnte ich am 21.06.2003 die ersten
Pflanzen einsetzen.
Das Wässern war sehr wichtig, damit sich die völlig
eingetrockneten Bretter des Bottichs wieder vollsaugen konnten
und das Gefäss überhaupt wieder dicht wurde. Ich
habe keine Folie und keinen Bodengrund eingebracht. Die
Lilie (Iris tectorum variegata, Japanische Dachschwertlilie),
die Mini-Seerose, das Wollgras (Eriphorum angustifolium,
Schmalblättriges Wollgras) und diese efeuartige Pflanze
(Houttuynia cordata, Chamäleonpflanze o. Herzblättriger
Eidechsenschwanz) habe ich jeweils in Pflanzgefässe
mit Teicherde gesetzt. Der Wasserstand ist noch etwas niedrig,
es sind zur Zeit genau 70 Liter. Ich werde aber noch 30
Liter mehr einfüllen.
Am ersten Tag
nach dem Pflanzen war das Wasser sehr trüb.
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Am
zweiten Tag hatte sich das Wasser weitestgehend geklärt.
Ich habe drei Posthornschnecken und einen Haufen Wasserflöhe
eingesetzt.
Man
kann auf den Fotos gut den Holzboden sehen.
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Am 26.06.2003 ist das Wasser kristallklar.
Die Wasserflöhe sind daran nicht ganz unschuldig...
An Schwimmpflanzen
habe ich Froschbiss (tropischen und heimischen), Schwimmendes
Laichkraut, Muschelblume (tropisch) und Wasserhyazinthe (tropisch) eingesetzt. Wenn sie sich zu sehr vermehren,
kommen sie wieder raus. Die tropischen Pflanzen überleben
den Winter ja sowieso nicht.
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Hier
kann man die fleissigen Wasserklärer (Wasserflöhe
/ Daphnia pulex) erkennen.
Die
Posthornschnecken sind auch wohlauf.
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30.06.2003,
der Wasserinhalt ist jetzt bei 95 Litern.
Die Pflanzen
habe ich noch einmal umgestellt. Ich habe sie jetzt um das
Drehkreuz herumgruppiert.
Die Chamäleonpflanze
soll ein wenig das Drehkreuz verdecken.
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Ich
habe ausserdem noch Brasilianische Wasserpest (Egeria
densa) aus der Erft
eingesetzt. Die muss ich aber noch gegen winterharte Kanadische
Wasserpest (Elodea canadensis oder Elodea nuttallii) ersetzen.
Vorne links ist sie ein wenig zu sehen.
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Hier sieht man
die Seerose (unten) und die Chamäleonpflanze (oben
links), oben rechts auch noch die Wasserhyazinthe.
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Links
ist die, noch etwas mickrige, Iris, in der Mitte sieht man
das Wollgras und die Wasserhayzinthe und rechts die Seerose.
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Das ist der Teich am 03.08.2003. Die, vom Hagel im Juli,
zerschlagenen Seerosenblätter sind fast vollständig durch
neue ersetzt.
Leider scheint
die Lilie sich nicht wirklich wohlzufühlen. Nach ein paar
Recherchen musste ich auch feststellen, dass sie, entgegen
der Beratung im Gartencenter, nicht als Sumpfpflanze geeignet
ist.
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Auch der Schwimmfarn (Azolla), den ich vor
ca. sechs Wochen eingesetzt habe, wächst unermüdlich, sogar
am Holz hoch.
Leider
leiden der Froschbiss und die Seerose sehr unter Blättläusen.
Als Abhilfe habe ich erst mal ein paar
Wasserläufer eingesetzt. Hoffentlich schaffen die diese Mengen. |
Das Wollgras wächst
und gedeiht. Muschelblume und Froschbiss sehen ganz anders
aus als die Aquariumform. Die Blätter des
Froschbisses sind viel dicker und haben kleine, schwarze
Flecken. Die Blätter der Muschelblume sind fast rund.
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Die
Chamäleonpflanze hat viele neue Triebe gebildet
und die Schwimmpflanzen haben sich massenhaft vermehrt. |
Der Teich im Winter,
06.01.2004. Die Oberfläche ist gefroren
und es liegt Schnee. Die Sumpfpflanzen haben sich zum grössten
Teil zurückgezogen, die Wasserpflanzen das Wachstum
eingestellt.
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Die Chamäleonpflanze ist völlig unter dem Wasserspiegel verschwunden.
Hoffentlich ist das richtig so... ;o)
Die Seerose hat noch Blätter unter der Wasseroberfläche. |
Das
ist der Teich nun am 25.07.2004. Die (Dach)
Lilie habe ich gegen eine Sumpflilie ausgetauscht. Sie hat
sich gut
entwickelt. |
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Zu
der Chamäleonpflanze ist noch ein Sumpfvergissmeinnicht
hinzugekommen. |
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Die Seerose hat auch schon einige Blätter
an die Oberfläche geschickt. Leider noch keine Blüten. |
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