Der
Guppybach bei Köln
14.10.02
Foto:
Andrea Bernd Abb. 1

14.10.02
Die Kleinen haben sich gut eingewöhnt. Sie fressen
jetzt alle gierig Trockenfutter, Cyclops (aus einem Teich in der Nähe)
und Wasserflöhe. Das interessante Fressverhalten haben sie leider aufgegeben.
Anstatt sich, wie zuvor, auf ihr Futter zu stürzen, warten sie bis ihnen
das "Manna vom Himmel" ins Maul schwimmt. Die Cyclops haben sie
dann allerdings noch einmal vor eine grössere Aufgabe gestellt. Die mussten
sie regelrecht jagen und darin sind sie anscheinend nicht so geübt.
Abb. 2 Foto:
Andrea Bernd
Ihre
Bäuche sind, wie man erkennen kann, mittlerweile gut gerundet
und sie wachsen gleichmässig, aber nicht so schnell wie Zuchtguppys.
Wie auch im letzten Jahr von M. Kempkes festgestellt, waren die Jungfische
sehr schlecht genährt als ich sie gefangen habe. Ihre Bäuche waren
flach, teilweise sogar eingefallen.
Auffällig ist, dass die Iris aller Guppys schwarz
ist. Bei früher gefangenen Fischen aus diesem Bach (Vergleich Fotos aus
Internet/Literatur) ist das nicht der Fall. Leider kann ich nicht beurteilen,
ob und in welcher Form dies einen evolutionären Vorteil darstellen könnte.
Vielleicht lässt sich das aber auch dadurch erklären, das durch
den Blitz eine Reflektion ausgelöst wird, die die Iris silbern erscheinen
lässt. Auch auf meinen Fotos erscheint die Iris nicht so tiefschwarz
wie sie tatsächlich ist.
Foto:
Andrea Bernd
Abb. 3
Soweit
bereits zu erkennen, handelt es sich bei den vier grösseren Tieren um
zwei Männchen und zwei Weibchen. Auf
Abb. 1 sind die zwei grösseren Weibchen zu sehen, auf Abb. 2 ein Männchen
(unten) und ein Weibchen (oben). Es sieht zwar auf dem Foto nach Balz aus,
aber das konnte ich noch nicht beobachten. Das Weibchen ist jetzt ca. 2 cm,
das Männchen 1,5 cm lang. Das grössere Männchen
(2 cm, nicht auf den Bildern zu sehen) bekommt an Flanken und Schwanzstiel
bereits dunkle Flecken. Auf Abb. 3 ist nochmal das kleinere Männchen
zu sehen.