Die Blasenschnecke
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Die Blasenschnecke
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Die Blasenschnecke ist klein, 6-7mm lang, sehr schnell und der beste Algenvertilger überhaupt. Sie lebt auch in unseren einheimischen Gewässern, als Physa fontinalis (Quellblasenschnecke) bekannt. Diese Art ist aber nicht die Blasenschnecke, mit der ich mich hier beschäftigen will. Physa fontinalis unterscheidet man leicht an den Fühlern von der hier vorgestellten Art. Ph. fontinalis hat eher dreieckige Fühler, wie auch z.B.. die einheimische Schlammschnecken. Die hier vorgestellte Art besitzt fadenförmige dünne Fühler. Diese Art als Physa marmorata bezeichnet, es könnte sich aber auch um Physa acuta handeln. Alle anderen Schnecken mit rechtsdrehendem Gehäuse sind keine Blasenschnecken, sondern wahrscheinlich mit den Schlammschnecken verwandt, wie z..B. Galba truncata. Das
Gehäuse ist wie bei allen Blasenschnecken links herum
gedreht. |
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Warum jetzt so viel Aufheben um eine kleine Schnecke? Nach mehreren erfolglosen
Versuchen, ein kleines Aufzuchtbecken (Plastikgefäss
von 1,5 l) mittels Schnecken sauber und algenfrei zu halten, stiess ich
zufällig auf die kleine Blasenschnecke. Nach langem Suchen in allen meinem Becken bekam ich ganze zehn Schnecken zwischen drei und sieben Millimetern Länge zusammen. Ich setzte sie in das millimeterdick
mit grünen Algen bedeckte Becken. Zunächst putzten sie die senkrechten Seitenteile blank. dannach begannen sie mit den Boden.
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| Rechts ist ein Foto von dem Gefäss nach nur drei Tagen. Die Seiten sind sauber und am Boden ist nur noch ein grösserer Flecken übrig. Mit diesen Algen war das gesamte Becken vollständig überzogen. | ![]() |
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Nur einen Tag später machte ich das Foto links. Allerdings erst, nachdem ich die Häufchen abgesaugt hatte. Da ich in diesen winzigen Becken keinen Filter betreibe, muss ich das natürlich von Hand machen. | |||
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Fazit Diese Schnecke ist bei weitem ein besserer Algenfresser als die in Fachhandel angebotenen Rennschnecken. Sie putzt die Scheiben wortwörtlich blank. Diese Leistung kann eine andere Schnecke nicht erbringen. Sie frisst Grün- und Kieselalgenbeläge. Leider ist sie aber sehr zart und klein. Jede Konkurenz (Posthornschnecken) und jeder grössere Fisch halten sie nachhaltig von ihrer Arbeit ab. Ist kein Futter mehr vorhanden, verringert sich ihr Bestand auf wenige einzelne Individuen. Um grössere Becken mit ihrer Hilfe von grünen Belägen zu befreien, benötig man auch grössere Mengen von der Schnecke.
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